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Gedanken, die weitergehen →

Die Ad_Monter Raute – Denkfigur und Orientierungsraum

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 10. August 2025

Ad_Monter Raute

Die Admonter Raute ist mehr als ein Schema – sie ist eine Prozessfigur, ein Resonanzfeld und ein Orientierungsrahmen. Sie macht sichtbar, wie Innen und Außen, Individuum und Kollektiv, Faktisches und Beziehungsqualitäten ineinandergreifen.
Vier Felder bilden die Grundstruktur: c-me, c-it¹, c-us und c-it².
Zwischen ihnen verlaufen Horizontlinien und Systemkanten, an ihren Übergängen liegen Kopplungspunkte. Diese Elemente machen die Raute zu einem dynamischen Denk- und Handlungsinstrument.

1. Die Felder – vier Perspektiven auf Wirklichkeit

c-me – Selbstklärung

Der Raum der inneren Resonanz. Hier wird das eigene Erleben wahrgenommen, sortiert und in Beziehung zum Ganzen gesetzt. Haltungen, Werte und Intuition entstehen und werden reflektiert.

c-it¹ – Beobachtbares & Faktisches

Der Raum der sichtbaren Welt: messbare Daten, konkrete Beobachtungen, überprüfbare Ereignisse. Hier geht es um das, was sich darstellen, dokumentieren und beschreiben lässt.

c-us – Beziehung & Resonanz

Der relationale Raum. Hier entstehen Bindung, Vertrauen, Kooperationsbereitschaft – und die Fähigkeit, Unterschiede nicht als Bedrohung, sondern als Ressource zu nutzen.

c-it² – Struktur & Muster

Der Raum der wiederkehrenden Formen: Regeln, Abläufe, Rollen, Verträge. Hier wird Ordnung geschaffen, Rahmen gesteckt und langfristige Orientierung gesichert.

admonter meta modell

2. Horizontlinien – die Achsen der Orientierung

Die Raute wird von zwei Orientierungslinien durchzogen:

  • Vertikale Achse: Links das Innen (c-me, c-us) – Räume der Resonanz, Wahrnehmung und Beziehung. Rechts das Außen (c-it¹, c-it²) – Räume des Sichtbaren, Messbaren und Strukturierten.
  • Horizontale Achse: Oben das Subjektive (c-me, c-it¹) – Zugänge, die vom individuellen Standpunkt ausgehen. Unten das Kollektive (c-us, c-it²) – Zugänge, die Beziehung und gemeinsame Gestaltung ins Zentrum stellen.

Diese Achsen sind keine festen Grenzen, sondern Bezugslinien, die helfen, Lage und Bewegung innerhalb des Systems zu verstehen. Sie verlaufen als Membranen zwischen den inneren Feldern der Raute, die durchlässig oder verdichtet sein können:

  • durchlässig, wenn Austausch, Übersetzung und Perspektivwechsel zwischen den Feldern leicht möglich sind,
  • verdichtet, wenn Missverständnisse, Machtfragen oder Konflikte den Übergang blockieren.

Die Arbeit im Prozess besteht oft darin, diese Membranen zu lockern, zu öffnen oder gezielt zu stabilisieren, um die Kommunikation und den Austausch zwischen den Feldern zu fördern.

3. Systemkanten – die Außengrenzen des Systems

Die Systemkanten stellen die Außengrenzen des Systems dar und repräsentieren die operative Geschlossenheit des Systems. Sie wirken als Barrieren, die die Struktur des Systems stabilisieren und gleichzeitig eine kontrollierte Kopplung mit externen Systemen ermöglichen. Die Systemkanten schützen das System vor unkontrollierten externen Einflüssen, während sie es gleichzeitig in die Lage versetzen, gezielt auf impulsgebende externe Reize zu reagieren.

Homöodynamik ist ein grundlegendes Prinzip der Selbstorganisation und beschreibt, wie ein System seine innere Ordnung bewahrt und sich gleichzeitig an veränderte Bedingungen anpasst, ohne seine fundamentalen Strukturen zu verlieren. Die Systemkanten spielen hierbei eine unterstützende Rolle, indem sie den Rahmen der operativen Geschlossenheit aufrechterhalten. Dadurch ermöglicht es das System, seine Homöodynamik zu leben und die Balance zwischen Anpassung und Stabilität zu wahren.

Die Systemkanten sind also nicht nur Barrieren, sondern auch dynamische Anpassungsmechanismen, die in ständigem Austausch mit der Außenwelt stehen, jedoch immer mit der Fähigkeit, das Gleichgewicht zwischen Selbstorganisation und Externeinfluss zu wahren (strukturelle Kopplung).

4. Kopplungspunkte – Nahtstellen der Bewegung

An den Ecken der Raute treffen jeweils zwei Felder aufeinander – hier entstehen Kopplungspunkte:

  • c-me ↔ c-it¹ – Selbstklärung im Angesicht der Fakten.
  • c-it¹ ↔ c-it² – Vom Einzelereignis zum strukturellen Muster.
  • c-it² ↔ c-us – Strukturen so gestalten, dass sie Beziehung tragen.
  • c-us ↔ c-me – Resonanz in das Selbst integrieren.

Diese Punkte sind die Zonen, in denen Energie zwischen Perspektiven fließt.

5. Die Raute als lebendiger Prozessraum

Die Admonter Raute ist kein starres Modell. Sie lebt vom Wechselspiel der Felder, den Bewegungen über die Horizontlinien und den Übergängen über die Systemkanten.
Wer mit ihr arbeitet, erkennt:

  • Jede Veränderung in einem Feld wirkt auf alle anderen.
  • Kein Blickwinkel ist für sich vollständig.
  • Die Kunst liegt im achtsamen Wandeln zwischen Perspektiven.

So wird die Admonter Raute zu einem Instrument, das nicht nur analysiert, sondern Prozesse in Bewegung bringt – und Orientierung gibt, ohne Wege vorzuschreiben.

6. Meta‑Sicht – die Raute als Beobachtungsfigur zweiter Ordnung

Im A_MMM ist Meta‑Sicht kein „fünftes Feld“. Sie entsteht, wenn die Ad_Monter Raute selbst – mit Feldern, Horizontlinien, Systemkanten und Kopplungspunkten – als Orientierungsrahmen genutzt wird. Meta‑Sicht bedeutet, das Beobachten zu beobachten und die eigenen Unterscheidungen sichtbar zu machen.

  • Kein zusätzliches Feld: Meta‑Sicht ist eine Haltung im Arbeiten mit allen vier Feldern, nicht ein eigener Bereich.
  • Verschiebung der Beobachterposition: Zwischen Feldern und entlang der Horizontlinien wechseln, dabei fragen: Was mache ich gerade zum Gegenstand? Welche Unterscheidungen setze ich?
  • Innen, nicht außerhalb: Meta‑Sicht ist keine „Außenperspektive“, sondern eine bewusste, bewegliche Innenperspektive – gekoppelt und doch reflexiv.
  • Praktischer Zugriff (3 Schritte): Markieren (aktuelles Feld klären) – Versetzen (gezielt Feld/Achse wechseln) – Koppeln (Übergänge & Kopplungspunkte benennen und nutzen).

Kurzformel: Meta‑Sicht ist im A_MMM integraler Bestandteil der Raute – das bewusste Nutzen des Orientierungsrahmens, um das eigene Beobachten systematisch zu führen.


🔗 Weiterführende Verbindungen
Die drei Wege | Matrix & Systemlogiken | Glossar zentraler Begriffe

Elisabeth Wurm

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 06. August 2025
Elisabeth Wurm

Elisabeth Wurm

Dr.in, LL.B., MA

Eingetragene Mediatorin (BMJ), Juristin, Unternehmensberaterin, Erwachsenenbildnerin

„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“ (J.W. von Goethe)

Willkommen auf meiner persönlichen Seite. Hier erfahren Sie mehr über meine Arbeit an der Schnittstelle von Recht, Beziehung und unternehmerischer Verantwortung – und warum Mediation für mich mehr ist als eine Methode: eine Haltung.

Profil & Erfahrung

  • Promovierte Juristin mit Zusatzqualifikationen in Unternehmensrecht, BWL und politischer Bildung
  • Eingetragene Mediatorin (BMJ), NLP-Master-Practitioner, Reteaming-Coach
  • Langjährige Führungstätigkeit im Familienunternehmen
  • Lehrende im CME Institut für Mediation
  • Erfahrungsbasiert in der Begleitung von Familien mit besonderen Bedürfnissen

Meine Haltung

Ich verstehe Mediation als Möglichkeit, Veränderung würdevoll zu begleiten – mit Klarheit, Empathie und einem tiefen Vertrauen in Beziehungspotenzial. In meinen Beratungsprozessen kombiniere ich juristische Klarheit mit systemischer Beziehungssensibilität – insbesondere dort, wo Verantwortung, Familienrollen und wirtschaftliche Interessen zusammentreffen.

Was mich leitet

Ich unterstütze Menschen in komplexen Lebenslagen dabei, ihre Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen – mit Präsenz, Struktur und der Bereitschaft, Prozesse nicht nur zu steuern, sondern zu gestalten.

Unverbindlich ins Gespräch kommen

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Oder entdecken Sie das Modell unter a-mmm.eu.

Gustav Wurm

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 06. August 2025
Gustav Wurm

Gustav Wurm

MMag., PMM, LL.B., MA

Eingetragener Mediator (BMJ), Erwachsenenbildner (wba), Unternehmensberater

„Systeme verstehen, Beziehungen gestalten – zwischen Governance, Mediation und Haltung.“

Willkommen auf meiner persönlichen Seite innerhalb des Ad_Monter Meta Modells (A_MMM). Hier erfahren Sie mehr über meine Haltung, meine Rolle als Begründer und Kurator des A_MMM und meinen Zugang zur Arbeit mit komplexen Systemen.

Wenn Sie nach Resonanz statt Rezepten suchen, nach tragfähiger Klarheit in Konflikten, nach Prozessbegleitung mit Tiefgang – dann sind Sie hier richtig.

Profil & Erfahrung

  • Eingetragener Mediator (BMJ) sowie wba-zertifizierter und -diplomierter Erwachsenenbildner.
  • Universitätsabschlüsse in Rechtswissenschaften, Wirtschaftsrecht, Betriebswirtschaft & Politischer Bildung
  • Langjährige Führungserfahrung in Unternehmen, Stiftungen und Beratungsmandaten
  • Lehrender, Ausbildungsleiter und Sparringpartner für Unternehmerfamilien und Organisationen

Meine Arbeitshaltung

Ich arbeite nicht mit vorgefertigten Lösungen, sondern mit strukturierter Offenheit. Im Mittelpunkt stehen Beziehung, Resonanz und Entscheidungskraft in komplexen Kontexten.

Das Ad_Monter Meta Modell (A_MMM) verbindet systemische Theorie mit dialogischer Praxis und schafft tragfähige Räume für Veränderung in Mediation, Governance und Selbstklärung.

Impulse & Resonanz

Ich publiziere regelmäßig zu Fragen der Konfliktkultur, Governance und gesellschaftlichen Verantwortung. Drei Newsletter auf LinkedIn begleiten meine Arbeit:

  • Mediation & Wandel – für systemische Konflikttransformation
  • Governance & Beziehung – für klärende Architektur in Familienunternehmen
  • Haltung × Horizont – für gesellschaftspolitische Tiefenschärfe

Impulse weiterdenken – im Gespräch

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Ich freue mich über Ihre Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
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Glossar zum Ad_Monter Meta Modell (A_MMM)

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 05. August 2025

A_MMM Glossar

Ein systemisch-reflexives Verzeichnis zentraler Begriffe


Inhaltsverzeichnis

  • Dynamikachsen im A_MMM
  • c-it¹ – Beobachtbares & Faktisches
  • c-it² – Struktur & Muster
  • c-me – Selbstklärung
  • c-us – Beziehung & Resonanz
  • Horizontlinien
  • Systemkanten
  • Kopplungspunkte
  • A_D_M_O_N_T_E_R – Resonanzmatrix
  • Die drei Wege
  • Resonanz
  • Beobachter zweiter Ordnung
  • Emergenz

Dynamikachsen im A_MMM

Die Dynamikachsen des Ad_Monter Meta Modells bilden das Rückgrat der Admonter Raute. Sie ermöglichen eine differenzierte Wahrnehmung und Strukturierung komplexer Zusammenhänge:

  • c-it – die Welt des Beobachtbaren, der Ereignisse und Strukturen
  • c-me – das Feld innerer Wahrnehmung, Haltung und Subjektivität
  • c-us – der Raum der Beziehung, Resonanz und Verständigung
c-it¹ – Beobachtbares & Faktisches

Definition: Die Ebene des unmittelbar Sichtbaren – was getan, gesagt oder beobachtet wird, ohne dass Interpretation nötig ist.

Beispiel: „Die Präsentation begann 20 Minuten später als angekündigt.“

c-it² – Struktur & Muster

Definition: Die systemische Tiefenstruktur – implizite Regeln, Routinen, Rahmungen, die nicht direkt sichtbar sind, aber das Geschehen prägen.

Beispiel: „Im Team fehlt eine geklärte Zuständigkeit.“

c-me – Selbstklärung

Definition: Das subjektive Erleben: Emotionen, Rollen, biografische Prägungen und Haltungen im Erleben einer Situation.

Beispiel: „Ich spüre, dass ich mit dieser Aufgabe überfordert bin.“

c-us – Beziehung & Resonanz

Definition: Die Qualität der wechselseitigen Wahrnehmung – wie Vertrauen, Irritation, Anschluss oder Abwehr zwischen Menschen entstehen.

Beispiel: „Ich habe das Gefühl, dass wir einander nicht wirklich zuhören.“

Horizontlinien

Definition: Im A_MMM die feinen inneren Linien der Admonter Raute, die die vier Felder voneinander abgrenzen. Sie sind keine festen Mauern, sondern Übergangszonen – Orte, an denen sich unterschiedliche Feldlogiken berühren. Ihre Durchlässigkeit hängt von Vertrauen, Beziehungsklima und Verständigung ab.

Beispiel: „Ein einziger Satz verwandelte die bisher klare Trennlinie zwischen c-me und c-us in einen gemeinsamen Weg.“

Systemkanten

Definition: Die äußeren Linien der Admonter Raute, die das System gegenüber seiner Umwelt konturieren. Im Unterschied zu den inneren Horizontlinien sind sie operativ geschlossen; sie können jedoch durch Impulse aus der Umwelt in Schwingung geraten – Ausdruck der strukturellen Kopplung.

Beispiel: „Ein neuer gesetzlicher Rahmen veränderte die Systemkante im Bereich c-it² deutlich.“

Kopplungspunkte

Definition: Die vier Eckpunkte der Admonter Raute, an denen die Felder in besonders fokussiertem Kontakt zu spezifischen Umwelten stehen. Sie sind keine Durchgänge, sondern Resonanzstellen, an denen Impulse gezielt einwirken können.

Beispiel: „Das direkte Feedback der Kund:innen wirkte als Kopplungspunkt am Übergang von c-it¹ zur Marktumwelt.“

A_D_M_O_N_T_E_R – Resonanzmatrix

Das Akronym beschreibt acht Perspektiven zur Reflexion komplexer Prozesse – im Lichte von Sach-, Sozial- und Zeitdimensionen (nach Niklas Luhmann).

  • A – Aufmerksamkeit
  • D – Deutung
  • M – Motivation
  • O – Orientierung
  • N – Normen/Werte
  • T – Thema
  • E – Emotion
  • R – Reaktion

→ Zur vertieften Darstellung

Die drei Wege im A_MMM

Sie beschreiben drei komplementäre Wege für Klärung und Wandel:

  • Verstehen – über Wahrnehmung, Deutung und Sinn (→ c-it¹, c-it²)
  • Begegnen – über Resonanz und Beziehungsklärung (→ c-us)
  • Gestalten – über Kooperation, Vereinbarung, Strukturgebung (→ c-it², c-us)

→ Mehr zu den drei Wegen

Resonanz

Definition: Resonanz ist die Schwingung zwischen Innen- und Außenwelt – nicht steuerbar, aber wirksam. Sie ermöglicht Transformation, ohne dass Zwang nötig ist.

Beispiel: „Als sie das Bild beschrieb, hatte ich plötzlich Gänsehaut – obwohl ich es nicht verstand.“

Beobachter zweiter Ordnung

Definition: Beobachtet nicht nur das Geschehen, sondern wie Beobachtungen zustande kommen – durch Auswahl, Bewertung, Kontext. Grundlage für Reflexion und Mediation.

Beispiel: „Ich merke, dass ich seine Kritik nur schwer annehme – vielleicht, weil ich mich selbst ständig bewerte.“

Emergenz

Definition: Entstehung neuer Qualitäten, die nicht aus einzelnen Teilen ableitbar sind. Im A_MMM zentrales Prinzip für Wandel im Prozess.

Beispiel: „Die Lösung entstand plötzlich – im Moment kollektiver Stille.“


→ Dieses Glossar wird laufend erweitert. Vorschläge willkommen.

Weiterführende Themen im Ad_Monter Meta Modell

Grundstruktur

  • Die drei Wege
  • Matrix & Systemlogiken
  • Ad_Monter Raute
  • Emergenz

Prozess & Beziehung

  • Resonanzraum
  • Resonanzlinien
  • Legitimität & Haltung

Sprache & Bedeutung

  • Sprache & Bedeutung

NEU

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 31. Juli 2025
  1. test
  2. Elisabeth Wurm
  3. Gustav Wurm
  4. Ad_Monter Mediation & Metamorphose – Prozessbegleitung mit dem A_MMM

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