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Gedanken, die weitergehen →

Das C im Ad_Monter Meta Modell (A_MMM)

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 26. Dezember 2025

C nowhere

Die führenden „c“ in c-it¹, c-me, c-us, c-it²

Immer wieder wird gefragt, wofür die führenden c im Ad_Monter Meta Modell stehen. Die kurze Antwort lautet: für keine eindeutige Bedeutung.

Die „c“ sind im Ad_Monter Meta Modell (A_MMM) bewusst semantisch offen gehalten. Sie dienen nicht als Akronyme, nicht als Abkürzungen und nicht als feldspezifische Marker. Ihr Zweck ist es, einen Resonanzraum zu öffnen – nicht, ihn festzulegen.

Keine mögliche Bedeutung der „c“ ist einem bestimmten Feld leitend zugeordnet. Jede solche Zuordnung würde eine Ordnung einführen, die das Modell gerade nicht vorgibt.

Warum diese Offenheit notwendig ist

  • weil Bedeutungen kontextabhängig sind und sich im Prozess verändern
  • weil dieselbe Assoziation in unterschiedlichen Feldern auftauchen kann
  • weil feste Zuordnungen die Admonter Raute semantisch überformen würden
  • weil das A_MMM Orientierung bietet, ohne Deutungshoheit zu beanspruchen
Wortwolke möglicher c-Assoziationen im Ad_Monter Meta Modell

Diese Wortwolke erklärt die führenden „c“ nicht. Sie macht sichtbar, warum eine eindeutige Zuordnung weder möglich noch sinnvoll ist.


Wo Bedeutungen sich überlagern,
verliert Zuordnung ihre Orientierungskraft.


Hinweis zur Lesart

Entscheidend ist nicht, welches Wort man mit dem „c“ verbindet, sondern dass keines davon als „die“ Bedeutung gilt. Das „c“ bleibt offen – und genau darin bleibt das Modell beweglich.

Imperfektion im Kontext der Ad_Monter-Raute

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 16. November 2025

admonter meta modell

Im Ad_Monter Meta Modell (A_MMM) versteht die Ad_Monter-Raute den menschlichen Entwicklungs- und Mediationsprozess als eine dynamische Pendelbewegung zwischen vier Wahrnehmungs- und Erfahrungsräumen. Diese Felder – C-it1, C-me, C-us und C-it2 – bilden ein Resonanzfeld, in dem Imperfektion nicht als Fehler, sondern als Energiequelle verstanden wird. Die raumöffnende Struktur der Raute unterstützt Lernende wie Mediierende darin, Übergänge bewusst zu erleben und das Unfertige als Motor für Erkenntnis zu nutzen.


C-it1 – Wahrnehmung des Gegebenen

C-it1 steht für die erste Annäherung: das, was „da ist“. Hier begegnen wir dem Konflikt, der Situation, dem Material – oft roh, irritierend, unvollständig.

Imperfektion wird hier unmittelbar sichtbar: in Brüchen, Unklarheiten, Missverständnissen, offenen Fragen. Statt vorschnell zu interpretieren, lädt die Haltung des A_MMM dazu ein, das Gegebene unzensiert wahrzunehmen – ohne Wertung, ohne Lösungseifer, ohne Abwehr.

C-it1 ist der Raum des Staunens, des Aushaltens und des Wahrnehmens der eigenen Resonanz. Er legt den Grundstein für jede weitere Bewegung in der Raute.


C-me – Selbstwahrnehmung im Prozess

C-me richtet den Blick nach innen. Hier wird der Mensch zum Beobachter seiner selbst: Was löst die Situation in mir aus? Welche Muster, Begrenzungen, Hoffnungen, Widerstände tauchen auf?

Imperfektion erscheint als persönliche Fragilität – als Unsicherheit, Unschärfe, Nicht-Wissen. Im A_MMM ist dies kein Defizit, sondern die Voraussetzung für authentische Begegnung. C-me öffnet den inneren Raum und macht Verletzlichkeit bewusst nutzbar.

Dieser innere Kontakt schafft die Grundlage für echte Empathie.


C-us – Der Beziehungshorizont

C-us beschreibt das Zwischenfeld: das Wir. Hier entstehen jene lebendigen Räume, in denen dialogische, ästhetische und systemische Prozesse sich verweben.

Imperfektion zeigt sich hier relational: in Ambivalenzen, Spannungen, unausgesprochenen Bedürfnissen, Brüchen in der Kommunikation. Doch genau diese Brüche ermöglichen Wandel.

C-us ist der Raum, in dem Unfertiges geteilt und reflektiert wird. Durch gemeinsames Forschen, Zuhören und Gestalten entstehen neue Deutungs- und Handlungsmöglichkeiten.

Die Raute versteht diesen Raum als Quelle kollektiver Intelligenz – ein Ort, an dem das Nicht-Wissen zur gemeinsamen Ressource wird.


C-it2 – Das Neue, das Werden

C-it2 markiert die Transformation: das, was aus dem Prozess hervorgeht. Hier verdichtet sich das zuvor Ungeordnete zu etwas Neuem – einer Perspektive, einer Lösungsidee oder einer neuen Form des Miteinanders.

Imperfektion bleibt spürbar: C-it2 ist nie ein Endpunkt, sondern ein Übergang, eine vorläufige Gestalt. Die Raute schließt nicht – sie atmet. C-it2 verweist zurück auf C-it1: Jedes Neue wird zum Gegebenen der nächsten Bewegung.


Imperfektion als verbindendes Prinzip der Raute

Innerhalb der Ad_Monter-Raute wirkt Imperfektion wie ein innerer Kompass. Sie …

  • öffnet Räume, statt sie zu schließen,
  • entlastet von der Illusion endgültiger Lösungen,
  • ermutigt, Unvorhergesehenes anzunehmen,
  • verbindet Menschen über ihre Verletzlichkeit,
  • erweitert Wahrnehmung, Resonanzfähigkeit und Gestaltungskraft.

So wird die Raute zu einer ästhetisch-pädagogischen Bewegungsfigur: ein Modell, das nicht fixiert, sondern Beziehungen formt; nicht perfektioniert, sondern Transformation ermöglicht.

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Innenöffnung: Vulnerabilität
  • Prozessvertrauen: Vertrauen
  • Formhalten: Zurückhaltung
  • Grundlage dynamischer Prozesse: Imperfektion

Kontingenz – Die Offenheit des Ausgangs

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 16. November 2025

Kontingenz bedeutet im A_MMM: Etwas könnte anders sein – und dieses Anderssein ist nicht Bedrohung, sondern Möglichkeit. Sie beschreibt jene Haltung, die Unvorhersehbarkeit nicht bekämpft, sondern als Entfaltungsraum für Neues begreift.

In der Mediation ist Kontingenzsensibilität die Fähigkeit, den Ausgang nicht kontrollieren zu wollen, sondern offen für Emergenz zu bleiben.

Kontingenz im Mediationsprozess

AspektBedeutungWirkung
Unvorhersehbarkeit Lösungen entstehen im Dialog, nicht im Voraus. Entlastet Mediator:innen und Mediand:innen.
Möglichkeitsraum Konflikt gilt als Feld, nicht als Fixpunkt. Neue Perspektiven werden sichtbar.
Emergenz Das Gemeinsame bringt hervor, was keine Seite allein sah. Nachhaltige Lösungen werden möglich.

Kontingenz verwandelt Unsicherheit in Gestaltungsraum. Sie ist die Haltung, in der Wandel beginnt.

Kontingenz ist die leise Ahnung,
dass im Anderssein eine Möglichkeit liegt.

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Innenöffnung: Vulnerabilität
  • Prozessvertrauen: Vertrauen
  • Formhalten: Zurückhaltung
  • Grundlage dynamischer Prozesse: Imperfektion

Vertrauen – Das tragende Fundament des Prozesses

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 16. November 2025

Vertrauen ist im Ad_Monter Meta Modell kein Gefühl, sondern eine professionelle Entscheidung: die Entscheidung, dem Prozess zuzutrauen, dass er trägt, auch wenn nicht alles sichtbar oder steuerbar ist.

Im mediationsbezogenen Kontext bedeutet Vertrauen: Nicht der Mensch muss perfekt sein – der Prozess ist tragfähig genug.

Vertrauen im Zusammenspiel von Mediator:innen & Mediand:innen

DimensionBedeutungWirkung
Prozessvertrauen Die Struktur der Mediation hält die Komplexität. Ruhe, Klarheit, Orientierung.
Selbstvertrauen Mediand:innen erleben Selbstwirksamkeit. Stärkt Verantwortung und Beteiligung.
Beziehungs­vertrauen Der Dialog trägt mehr als die Argumente. Öffnet Resonanzräume.

Vertrauen heißt im A_MMM auch: Die Lösung muss nicht bekannt sein, um entstehen zu können.

Vertrauen ist die Entscheidung,
dass das Gemeinsame mehr weiß als das Einzelne.

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Öffnung des Innenraums: Vulnerabilität
  • Haltungsdisziplin: Zurückhaltung
  • Offenheit des Ausgangs: Kontingenz
  • Menschliche Grundlage: Imperfektion

Vulnerabilität – Die Offenheit des Nicht-Wissens

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 16. November 2025

Vulnerabilität beschreibt im A_MMM jene Haltung, die Unsicherheit nicht abwehrt, sondern als Kontaktfläche für Beziehung nutzt. Sie ist kein persönliches Risiko, sondern eine , sichtbar zu sein, ohne sich zu exponieren.

In der Mediation schafft Vulnerabilität eine Atmosphäre, in der Menschen sprechen können, bevor sie ihre Worte sortiert haben. Sie macht den Prozess menschlich, resonant und tragfähig.

Vulnerabilität in der Mediationsarbeit

AspektBedeutungWirkung
Offenheit Der/die Mediator:in zeigt eine aufrichtige Präsenz. Schafft Vertrauen und Berührbarkeit.
Unsicherheit zulassen Raum für nicht-lineare Prozesse entsteht. Fördert authentische Beiträge.
Spüren statt kontrollieren Resonanz vor Struktur. Ermöglicht echten Kontakt.

Vulnerabilität bedeutet nicht, Grenzen zu verlieren – sondern Grenzen bewusst zu halten, während man innerlich offen bleibt.

Vulnerabilität ist die leise Kraft,
die Beziehung möglich macht.

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Haltung der Zurückhaltung: Zurückhaltung
  • Prozessvertrauen: Vertrauen
  • Unvorhersehbarkeit zulassen: Kontingenz
  • Grundlage jeder Öffnung: Imperfektion
  1. Zurückhaltung – Die Kunst, Form zu halten
  2. Imperfektion – Die schöpferische Unvollständigkeit im Ad_Monter Meta Modell (A_MMM)
  3. Ad_Monter Resonanz Regler
  4. Alpha & Beta – Innere Zustände der Resonanz

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