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Gedanken, die weitergehen →

Resonanzlinien

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 11. Juli 2025

Bewegung verstehen – Übergänge deuten – innere Orientierung finden

Die Resonanzlinien im A_MMM sind keine Vorhersagen – und kein Diagnosewerkzeug.
Sie sind verdichtete Reflexionsräume, die Übergänge und innere Spannungen verständlich machen.

Jede Linie beschreibt eine typische Dynamik in Veränderungsprozessen – individuell wie systemisch:
von Erstarrung zu Bewegung, von Unklarheit zu Bedeutung, vom Alten zum Neuen.

Sie laden dazu ein, den Blick zu weiten – nicht auf das, was funktioniert,
sondern auf das, was in Bewegung ist. Unter der Oberfläche. Zwischen den Stimmen.

Wie sie wirken

Resonanzlinien unterstützen:

  • in der Einzelarbeit: z. B. bei biografischer Selbstklärung oder in Coaching-Übergängen
  • in Mediation & Prozessbegleitung: z. B. als Spiegel innerer Dynamiken
  • in Gruppen & Systemen: z. B. zur Deutung kollektiver Schwellen, Widersprüche oder Wandlungen

Was jede Resonanzlinie enthält

  • eine poetische Grundformel (z. B. „Das Geformte zerfällt – das Kommende ist noch nicht sichtbar.“)
  • eine systemisch-strukturelle Deutung (z. B. Übergang, Ambivalenz, Loslösung)
  • Reflexionsfragen entlang der drei Wege: Selbstklärung – Dialog – Kooperation

Die Resonanzlinien werden nicht als Typologien verstanden, sondern als Angebote zur inneren Orientierung – dort, wo Sprache fehlt und Bewegung beginnt.

📎 Anwendung in der Praxis

  • Im Coaching: zur Stärkung der Selbstmächtigung in Entscheidungsschwellen
  • In der Mediation: zur sprachlichen Eröffnung innerer Resonanzräume
  • In der Governance-Entwicklung: als Struktur für Übergänge und kollektive Deutungen
  • Im Selbstcoaching: als Einstieg in achtsame Selbstbegegnung

🖋️ Demnächst hier:

Die zehn Resonanzlinien im Überblick – mit poetischer Formel, struktureller Zuordnung und reflektierbaren Leitfragen. (Bisher in Moodle sichtbar, bald hier öffentlich verfügbar.)

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Zur Selbstbeziehung als Quelle innerer Handlungskraft: Mächtigung & Selbstbeziehung
  • Zur systemischen Arbeit mit Schwellen und Übergängen: Emergenz & Transformation
  • Zur poetischen Sprache im A_MMM: Sprache & Bedeutung
  • Zur dialogischen Haltung: Sehen & Gestalten
  • Begriffe & Systembezüge: Glossar zentraler Begriffe

Anwendungen des A_MMM

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 11. Juli 2025

Wo Resonanz Gestalt annimmt – systemisch, dialogisch, wirksam

 

Das Admonter Meta Modell (A_MMM) ist keine Methode.
Es ist ein Möglichkeitsraum – ein Modell des Verstehens, das Struktur, Beziehung und Wandel miteinander in Resonanz bringt.

Seine Anwendungsfelder sind vielfältig – so vielfältig wie die Systeme, in denen Menschen miteinander leben, arbeiten und entscheiden:

  • Unternehmerfamilien
  • Organisationen und Stiftungen
  • Führungskräfte und Teams
  • Mediator:innen und Prozessbegleiter:innen
  • Einzelpersonen auf dem Weg der Selbstklärung

Ob im Familienrat oder im Coachingraum, im Governance-Dialog oder in der Shuttle-Mediation –
das A_MMM schafft eine neue Art der Orientierung: poetisch verdichtet, systemisch fundiert, praxisnah anschlussfähig.

Anwendungsbereiche im Überblick

1️⃣ Familienunternehmen begleiten

In komplexen Familienstrukturen hilft das A_MMM, Beziehung, Struktur und Eigentum miteinander zu verstehen – und in eine tragfähige Governance zu überführen.

📎 Familienunternehmen & das A_MMM

2️⃣ Governance & Wandel gestalten

In Organisationen, Netzwerken und Gremien eröffnet das A_MMM neue Wege für legitimes Entscheiden, strukturellen Wandel und dialogische Führung.

📎 Governance & Wandel

3️⃣ Mediation vertiefen

Das A_MMM erweitert klassische Mediation um systemische Tiefenschärfe, sprachliche Differenzierung und dialogische Resonanzräume.

📎 Mediation im A_MMM

4️⃣ Mediation & Metamorphose

Ad_Monter Mediation & Metamorphose beschreibt die prozessorientierte Anwendung des A_MMM in konfliktgeladenen, ambivalenten oder entscheidungsoffenen Systemen – in Familie, Stiftung, Organisation oder Selbstführung.

📎 Mediation & Metamorphose

5️⃣ Einzelarbeit & Selbstklärung ermöglichen

Ob Coaching, Supervision oder Selbstreflexion – das A_MMM bietet kraftvolle Strukturen zur inneren Klärung und zur Verbindung mit dem Eigenen.

📎 Selbstklärung & Einzelarbeit

🔗 Was verbindet alle Anwendungsfelder?

  • die Achtung vor der Unterschiedlichkeit von Systemlogiken
  • die Haltung des Zuhörens – auch da, wo noch nichts sagbar ist
  • die Suche nach innerer und äußerer Kohärenz
  • das Vertrauen in dialogische Emergenz statt technischer Lösung

Das A_MMM ist keine Lösungsschablone –
sondern ein Raum für Mögliches.
Es ist ein Resonanzmodell –
ein Kompass in komplexer Wirklichkeit.

Selbstklärung & Einzelarbeit

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 11. Juli 2025

Sich selbst verstehen – innere Klarheit gewinnen – wirksam handeln

Coaching

Jede Veränderung beginnt im Inneren.

Bevor Systeme sich wandeln,
bevor Konflikte bearbeitet oder
Entscheidungen getroffen werden können,
braucht es einen Raum:

  • für innere Klärung,
  • für Resonanz mit dem Eigenen,
  • für das stille Verstehen unterhalb der Oberfläche.

Das Admonter Meta Modell (A_MMM) begleitet diesen Raum der Selbstklärung –
nicht als Rezept, sondern als Resonanzfigur.
In der Arbeit mit Einzelpersonen schafft es Orientierung ohne Vereinfachung, Struktur ohne Enge, Tiefe ohne Pathologisierung.

Wozu das A_MMM in der Einzelarbeit?

Ob in Coaching, Supervision, Shuttle-Mediation oder Selbstreflexion:
Das A_MMM hilft Menschen, sich selbst in Beziehung zu setzen – zu ihrer Rolle, zu ihrem Kontext, zu ihrer Geschichte.

Typische Anwendungsfelder:

  • Coaching von Führungskräften (z. B. Entscheidungsdilemmata, Rollenreflexion, Motivation)
  • Shuttle-Mediationen (individuelle Vorgespräche, Resonanzräume im Konfliktfeld)
  • Supervision für Mediator:innen und Prozessbegleitende (Fallbesprechungen, Haltung, Übertragungsdynamiken)
  • Selbstcoaching & Persönlichkeitsarbeit (z. B. mit Hilfe der Raute oder Resonanzlinien)

Das A_MMM schafft dafür einen Rahmen, der beides erlaubt:
Subjektivität zulassen – und Strukturen verstehen.

Drei Wege der Selbstklärung mit dem A_MMM

1️⃣ Inneres Sortieren – mit der Admonter Raute

Die Admonter Raute lädt ein, die eigene Lage nicht zu analysieren, sondern zu betrachten:

  • Welche innere Stimme spricht aus welchem Feld? (Selbst, Andere, Struktur, Welt)
  • Was ist Gedanke, was Geschichte, was Beziehung, was Intuition?

In Coachingprozessen ist sie besonders geeignet für:

  • Entscheidungsvorbereitung
  • Rollenklärung
  • Konflikt- oder Beziehungsspiegelung

2️⃣ Muster erkennen – mit den Systemlogiken

Hinter wiederkehrenden Blockaden oder innerem Widerstand stehen oft unbewusste Systemlogiken:

  • Leistung vs. Zugehörigkeit
  • Loyalität vs. Selbstverwirklichung
  • Kontrolle vs. Vertrauen

Das A_MMM macht diese Muster sichtbar – nicht als Defizit, sondern als Ausdruck wirksamer innerer Ordnung.

3️⃣ Resonanzräume betreten – mit den Resonanzlinien

Manchmal braucht es keine Lösung, sondern eine Haltung.
Die Resonanzlinien im A_MMM sind poetisch verdichtete Reflexionsräume:

  • Sie helfen, Übergänge zu deuten
  • Blockaden nicht zu umgehen, sondern zu befragen
  • aus Unsicherheit Sinn hervorzulocken

In der Einzelarbeit sind sie besonders wirksam bei:

  • inneren Schwellen
  • Identitätsfragen
  • biografischer Selbstvergewisserung

🖋️ Vignette: „Am Rand des Tuns“

Eine Führungskraft im mittleren Management, reflektiert, loyal, überlastet.
Drei Initiativen, vier Stakeholdergruppen, zwei Kinder – und ein inneres Gefühl:
„Ich funktioniere. Aber ich gestalte nicht mehr.“

Im Coachingprozess taucht die Admonter Raute auf –
und mit ihr die Erkenntnis:
Nicht das Außen ist das Problem. Sondern die Unmöglichkeit, zwischen den Stimmen in sich zu unterscheiden.

Die Stimme der Pflicht, der Kritik, der Sehnsucht, der Angst.
Im Gespräch entstehen erste Differenzierungen: Wer spricht da? Und aus welcher Zeit?

Mit einer Resonanzlinie gelingt ein Wendeimpuls: nicht als Entscheidung, sondern als Innehalten.
Ein Moment der Selbstmächtigung – nicht gegen andere, sondern in sich.

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Zur Anwendung der Admonter Raute: Admonter Raute
  • Zur poetischen Reflexion im Selbstcoaching: Resonanzlinien
  • Zur Beziehung mit sich selbst als Handlungskraft: Mächtigung & Selbstbeziehung
  • Zur dialogischen Haltung im Einzelsetting: Sehen & Gestalten

Governance & Wandel

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 11. Juli 2025

Entscheidungen legitimieren – Verantwortung gestalten – Systeme resonanzfähig halten

Governance 

Governance beginnt nicht mit Regeln – sondern mit Beziehung.
Wandel beginnt nicht mit Maßnahmen – sondern mit Wahrnehmung.

In Organisationen, Stiftungen, Projekten, Kooperationen und Netzwerken stellt sich heute die Frage:
Wie kann Führung gestaltet werden, wenn Systeme fluide, Rollen hybrid und Legitimation nicht selbstverständlich sind?

Das Admonter Meta Modell (A_MMM) eröffnet dafür einen neuen Raum:
es bringt Struktur und Beziehung, Verantwortung und Resonanz ins Gespräch –
und hilft, Governance nicht als Kontrolle, sondern als Ermöglichung zu denken.

Wozu Governance im A_MMM?

Governance heißt im A_MMM:
den Möglichkeitsraum zwischen Struktur und Beziehung zu gestalten –
zwischen dem, was geregelt ist, und dem, was sich noch finden darf.

Das betrifft:

  • Teams und Organisationen im Wandel
  • Stiftungen, Projekte, Netzwerke ohne klassische Hierarchie
  • unternehmerische Kooperationen mit geteiltem Eigentum
  • partizipative Gremien, Beiräte, Leitungskreise

Statt Governance als Steuerung zu verstehen, wird sie im A_MMM zu einem Raum kollektiver Selbstklärung –
ein Raum, in dem folgende Fragen Resonanz finden:

  • Wer entscheidet was – aus welchem Mandat heraus?
  • Welche Haltung trägt die Entscheidung – und für wen ist sie legitim?
  • Wie entsteht Verbindlichkeit in einer Welt der Vielstimmigkeit?

Drei zentrale Perspektiven aus dem A_MMM

1️⃣ Verantwortung & Legitimation

In vielen Systemen wird Verantwortung zugewiesen – aber nicht reflektiert.
Legitimation wird eingefordert – aber selten hinterfragt.

Das A_MMM fragt:

  • Was legitimiert eine Entscheidung – Herkunft, Funktion, Beziehung oder Wirkung?
  • Wer darf mitsprechen – und in welcher Rolle?
  • Wie entsteht verantwortetes Entscheiden jenseits bloßer Formalität?

 

2️⃣ Struktur & Resonanz

Strukturen können stützen – oder erstarren lassen.
Beziehung kann inspirieren – oder lähmen.

Das A_MMM hilft, die Spannung zwischen Form und Beziehung nicht zu nivellieren, sondern produktiv zu gestalten:

  • Welche Regeln tragen – und welche trennen?
  • Wie wirkt die Governance-Struktur auf das Innenleben des Systems?
  • Wo braucht es Klarheit – und wo Resonanzfähigkeit?

 

3️⃣ Wandel & Übergänge gestalten

Wandel ist kein Projekt – sondern ein Prozess.
Und jeder Übergang braucht mehr als eine Maßnahme: Er braucht Bedeutung.

Das A_MMM begleitet Systeme darin:

  • Übergänge als Resonanzräume zu gestalten (nicht bloß als Change-Vorhaben)
  • alte Ordnungen zu würdigen, ohne von ihnen gefesselt zu bleiben
  • neue Strukturen emergent entstehen zu lassen, ohne Beliebigkeit zu fördern

 

🖋️ Vignette: „Die Zwischenrunde“

Das Projektteam hatte seine erste Phase erfolgreich abgeschlossen.
Nun stand die Entscheidung an, ob man den Kreis erweitert – und wie man künftig gemeinsam steuert.

Im Raum saßen fünf Menschen mit sehr unterschiedlichen Rollen: zwei aus der Leitung, eine externe Fördergeberin, ein Community-Mediator, eine Projektkoordinatorin.

Alle wollten „partizipativ“ arbeiten – aber was hieß das?
Wer durfte wozu „Ja“ sagen – und wozu „Nein“?

Die Moderation entschied sich, die Entscheidung nicht zu verhandeln, sondern den Raum zu öffnen:
„Was trägt euch – was bindet euch – was fordert euch heraus?“

Was folgte, war keine Abstimmung, sondern ein Übergang:

  • von Verantwortung zu geteiltem Sinn
  • von Struktur zu gelebtem Vertrauen
  • von Governance als Mechanik zu Governance als Beziehung

 

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Zur Bedeutung legitimen Entscheidens: Legitimität & Positionierung
  • Zur Dynamik struktureller Ordnung im Wandel: Matrix & Systemlogiken
  • Zur Haltung in Übergängen: Mächtigung & Selbstbeziehung
  • Zur dialogischen Qualität von Governance-Räumen: Resonanzraum
  • Zur Prozessgestaltung emergenter Veränderung: Emergenz & Transformation

Unternehmerfamilien

Gustav Wurm Ad_Monter Meta Modell 11. Juli 2025

Struktur verstehen – Beziehung stärken – Zukunft gestalten

Unternehmerfamilien

In Familienunternehmen begegnen einander drei große Wirkkräfte:

  • Familie – geprägt von Nähe, Geschichte, Zugehörigkeit
  • Unternehmen – geprägt von Leistung, Struktur, Effizienz
  • Eigentum – geprägt von Verfügungsrecht, Verantwortung, Sicherung über Generationen

Wo diese Systeme ineinandergreifen, entsteht Kraft – aber auch Spannung. Nicht jede Loyalität ist kompatibel, nicht jede Sprache anschlussfähig.

Das Admonter Meta Modell (A_MMM) macht diese Komplexität sichtbar, besprechbar und gestaltbar – nicht durch Vereinfachung, sondern durch systemische Resonanz: im Denken, im Dialog, im gemeinsamen Entscheiden.

Was das A_MMM in Familienunternehmen leistet

Drei zentrale Resonanzräume für Verstehen, Wandel und gemeinsame Gestaltung

1️⃣ Selbstklärung, Rollen & Zugehörigkeit

Familie ist Beziehung. Unternehmen ist Funktion. Eigentum ist Ordnung. Zwischen diesen drei Kräften stehen Menschen.

Das A_MMM schafft einen Raum für Selbstklärung und Rollenbewusstsein:

  • Welche Zugehörigkeiten prägen mich – bewusst oder unbewusst?
  • In welchen Feldern wirke ich – mit welchem Mandat?
  • Wie ist meine Handlungskraft gerahmt – emotional, strukturell, symbolisch?

Orientierungsfiguren wie die Admonter Raute, die Systemlogiken und der Erwartungskreisel helfen, verdeckte Spannungen zu erkennen und in eine neue Form der Rollenklarheit zu führen.

2️⃣ Dialog & Entscheidungsfindung

Gute Gespräche entstehen nicht von selbst. Sie brauchen Struktur, Schutz und Sprache.

Was fehlt, ist nicht guter Wille, sondern ein Raum, in dem Unterschiede gehört werden dürfen, ohne sofort gelöst oder bewertet zu werden.

Das A_MMM bietet dialogische Formate, die sich nicht an Positionen abarbeiten, sondern an dem, was dazwischen liegt: Erwartungen, Bedeutungen, Beziehungsgeschichten.

  • Zuhören ohne Bewertung (Weg des Verstehens)
  • Wechselseitiges Fragen (Weg des Dialogs)
  • Gemeinsames Denken in Möglichkeitsräumen (Weg der Kooperation)

So entstehen nicht bloß formale Abstimmungen, sondern legitime Entscheidungen, die von innen getragen werden – und nach außen wirken können.

3️⃣ Gestaltung von Strukturen & Übergängen

Form folgt Beziehung – nicht umgekehrt.

Das A_MMM hilft, Strukturen als Beziehungsformen zu lesen:

  • Was wird durch sie sichtbar, was bleibt ungesagt?
  • Welche Systemlogiken (z. B. Versorgungsauftrag, Kontrollbedürfnis) wirken mit?
  • Welche Haltung steht hinter dem gewählten Rahmen?

Zentrale Impulse:

  • Systemlogiken sichtbar machen: Ordnung, Sicherheit, Verbundenheit oder Kontrolle?
  • Emergenz statt Planung zulassen: nicht alles planen – aber alles verstehen
  • Governance dialogisch entwickeln: Familienstatuten, Beiräte, Vereinbarungen als Ausdruck geteilter Verantwortung

 

🖋️ Vignette: \"Die Vereinbarung\"

In der Produktionshalle war es still geworden. Draußen hörte man den Wind im Dachstuhl.
„Ich will doch nur, dass du abgesichert bist“, sagte er.
Sie hob den Blick, ruhig: „Aber du meinst damit: dass ich nicht frage.“

Er, der Altgesellschafter, hatte das Unternehmen aufgebaut – nicht allein, aber maßgeblich.
Sie, seine Tochter, stand bereit zu übernehmen – nicht ohne Zweifel, aber mit Kraft.

Drei Jahre lang hatte man über Verträge gesprochen: Pension, Beteiligung, Vetorechte.
Doch kein Dokument hatte die Spannung aufgelöst.

Erst im dritten Gespräch mit dem Berater fiel das Wort, das niemand gewagt hatte: Versorgungsauftrag.
Nicht rechtlich, sondern innerlich. Nicht aus Misstrauen, sondern aus einer Sorge, die keine Sprache gefunden hatte.

An diesem Punkt drehte sich das Gespräch.
Aus einer verhandelten Struktur wurde ein geteilter Übergang.
Und aus einer unterschwelligen Loyalität – eine bewusst geformte Beziehung.

 

🔗 Weiterführende Verbindungen

  • Zur Haltung des Mediators im Spannungsfeld von Struktur und Beziehung: Sehen & Gestalten
  • Zur Bedeutung sprachlicher Differenzierung im Mediationsprozess: Sprache & Bedeutung
  • Zur diskursiven Ermöglichung von Handlung im Dialograum: Diskursive Formation
  • Zur Struktur des Zwischenraums als Resonanzfeld medialer Beziehung: Resonanzraum
  • Zur inneren Orientierung in Übergängen und Konfliktdynamiken: Mächtigung & Selbstbeziehung
  1. Mediation & Ad_Monter Meta Modell
  2. Legitimität & Haltung im Ad_Monter Meta Modell
  3. Impulse & Wegmarken
  4. Perspektiven & Rollen

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